Polly
& Paule
am 27.04.2003 als hocharistokratische Straßenkatzen auf einer Terrasse in einem Karton geboren. Von dem Tag an hat uns unsere künftige Dosi jeden Tag besucht und geschaut ob es uns gut geht. Wir durften und wollten auch noch gar nicht mit zu ihr, denn wir sollten möglichst lang bei unserer Mama und unserem Bruder Moritz bleiben, damit wir gut sozialisierte Katzen werden.
Nach 9 Wochen sind wir dann doch früher umgezogen als wir ursprünglich sollten. Wir sind immer auf die Straße gelaufen und das ist wohl recht gefährlich. Hier gab es zwar eine sichere Hütte, da durften wir allerdings nicht rein, das wollten die Terrassenbesitzer nicht. Mama, eine sehr edle schwarz-weiße Dame, kümmerte sich auch nicht mehr wirklich um uns. Sie wollte schon wieder auf Brautschau! Aber Dosi hat dafür gesorgt, dass es von ihr keine weiteren Katzenbabys mehr gibt und sie durfte weiter als freie ungebundene Katzendame leben. Manchmal besucht sie noch den Ort, wo wir geboren wurden und holt sich was zum Futtern ab. Und im Winter darf sie nun doch ins Gartenhäuschen.
Nun ja, auf der Fahrt in unser neues Zuhause haben wir uns ganz eng aneinander gekuschelt, schließlich war dies unsere erste große Reise. Dabei wurde uns aber schnell klar "Autofahren müssen wir nicht haben und so einen schaukelnden Tragekorb auch nicht. miaaauuuu" Als wir endlich ankamen, dieses Gefährt endlich wieder stehen geblieben ist, war schon fast alles wieder gut. In unserem neuen Zuhause gab es jede Menge zu erkunden und alles wirklich alles war von nun an
unser Eigentum!
....... sollte Katze sich eigentlich für so ein Geschenk bedanken?
Wir denken nein, schließlich gestatten wir ihr, dass sie uns füttern, das Katzenklo reinigen, uns die Balkontür auf und zu machen, uns streicheln und kämmen darf und ihr einen Platz in ihrem Bett einräumen.